GUMMIBAUM IM STIANGHAUS

Der Stianghaus-Baam

„Fressen und gefressen werden“ – zu diesem Spruch gibt es ein Relief im Stianghaus der Zenettistraße 2. Abgebildet sind verschiedene Tiergattungen unterschiedlicher Größe, das eine Tier verschluckt das andere …

Dem mächtigen Gummibaum im Erdgeschoß des Treppenhauses, der unserer Recherche nach fast so alt ist wie das Gebäude selbst (Baujahr 1964), dem scheint diese Geschichte nichts anzuhaben. Er wächst gemütlich vor sich hin, frisst mehr und mehr Platz, obwohl die Pflanzenpflege eher mäßig ist.

Für das Literaturfestival wird der alte Baum ordentlich gestreckt, gezogen und nach oben gebunden. So ist die Sicht der Besucher auf die Autoren gewährleistet – Kunst und Kultur geht in diesen Tagen vor Natur. Der alte Gummibaum wird es uns nicht verübeln. Er ist so einiges gewohnt.